Nach 2 Misserfolgen: Second-Life-Erfinder zweifelt am Metaverse thumbnail

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(**)Der Second-Life-Erfinder Philip Rosedale sieht im Konzept des Metaversum nur noch eine Nische. Das werde sich auch mit viel Geld und dem Interesse von Meta, früher unter dem Namen Fb bekannt, nicht ändern. Jedenfalls hofft er das mit Blick auf den blauen Social-Media-Riesen. Das sagte Rosedale in einem Interview mit Axios.(***)
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(********)(*********)(**********)(***********)(************)(*************)(*************)(**************)(***************)Der Fluch der frühen Geburt: Rosedale erlebte ihn gleich zweimal(****************)(*****************)
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(**)Man könnte sagen, zwei Misserfolge haben ihn weiser gemacht. Rosedale leitete das „Second Life“-Unternehmen Linden Lab von (*******************************************************************************************************************************) bis (****************************************************************************************************************************). Und darf sich damit zu Recht als Metaverse-Pionier bezeichnen. Heute leitet er das Raumklangunternehmen Excessive-Constancy, das 3D-Audio für On-line-Conferences anbietet, zuvor aber mit einer VR-Brille für virtuelle Welten gescheitert battle.(***)

(**)Im Licht seiner Erfahrungen sagt er über das Metaverse heute dies: „Ich denke, wir haben gelernt – und angesichts meiner Arbeit muss ich dem leider zustimmen -, dass es nicht für jeden geeignet ist und vielleicht nie für jeden geeignet sein wird“.(***)

(**)Auch die Fehler in der Einschätzung kann Rosedale recht klar benennen. Damals hätte er die These vertreten, „dass wir alle zwangsläufig einen immer größeren Teil unseres Lebens in einer virtuellen Welt verbringen würden.“ Der Erfolg schien ihm zunächst recht zu geben.(***) (*******************)
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(**)„Second Life“ fand großen Anklang in der Presse und hatte etwa eine Million monatliche Nutzer, die virtuelles Land kaufen und alles erschaffen konnten, was ihrer Fantasie und den Werkzeugen des Programms entsprach. In der Virtualität veranstalteten die Nutzenden Konzerte, stellten Kunstwerke her und veranstalteten Modeschauen. Sie bauten virtuelle Ökosysteme auf und errichteten sogar ein Rotlichtviertel.(***)

(**)Verschätzt hätten er und sein Staff sich besonders bei der Frage, wie viel Zeit Menschen wirklich in „Second Life“ verbringen würden. So habe er erwartet, dass Nutzende sofort viele Stunden in der virtuellen Welt verbringen würden, „um Dinge mit anderen zu tun“. Das aber sei „definitiv nicht wahr“ gewesen. Zudem habe es ein zunehmendes Unbehagen gegeben, nur noch als Avatar-Model zu existieren und auf diese Weise mit anderen zu interagieren.(***)

(**)Das sei mit den neuen Ideen vom Metaverse nicht anders. Laut Rosedale „stellt sich immer noch die gewichtige Frage, was normale Menschen dazu bringt, sich in diese On-line-Räume zu begeben“. Für diese Frage gebe es keine befriedigende Antwort.(***)
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(********)(*********)(**********)(***********)(************)(*************)(*************)(**************)(***************)Aktuelles Interesse hauptsächlich Corona-induziert(****************)(*****************)
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(**)Dabei räumt er durchaus ein, dass es heutzutage Faktoren gibt, die für ein erneutes Interesse am Metaverse-Konzept sprechen. Vor allem die Corona-Pandemie habe Menschen aus schierer Angst dazu gebracht, mehr Zeit ihres Lebens on-line zu verbringen. Und hier würden Unternehmen kreisen „wie Geier um die mögliche Beute von mehr Zeit, die wir on-line verbringen müssen“. Er meint damit ziemlich eindeutig Meta.(***)
(**)Nach Rosedales Auffassung wird dieses neue Interesse ermatten, wenn die Pandemie sich legt. So sieht er das Metaverse nur für einige wenige Anwendungsfälle geeignet. Er spricht daher weniger von Welten, denn von Räumen: (***)

(***************************)(**)„Man könnte einen öffentlichen Raum schaffen, der für die Menschen positiv ist, wo man neue Freunde finden kann, wo man sich über Ungerechtigkeiten beschweren kann.”(***)(****************************)
(**)Derzeit sieht er allerdings noch Probleme, weil einige „der Kommunikationskomponenten, die nötig wären, um das komfortabel zu machen“, schlicht noch nicht so weit seien. Jedenfalls müsse das moderne Metaversum ohne zentralisierte Instanzen funktionieren, quasi ein offenes Protokoll darstellen, in dem sich Nutzende und Unternehmen souverän bewegen können, fordert er.(***)
(**)Einen Walled Backyard lehnt Rosedale strikt ab. Das sei zu viel Macht, um sie in die Hände eines großen Technologieunternehmens zu legen, meint er. So wundert es nicht, dass er zu den Erfolgsaussichten von Metas neuem Metaverse-Projekt folgendes sagt: „Nun, ich hoffe, sie haben keinen.“(***)
(**)Man magazine mit vielen Einschätzungen des Second-Life-Erfinders übereinstimmen. Dennoch gehört zur Wahrheit, dass der Vergleich mit „Second Life“ massiv hinkt, denn das battle genauso ein Walled Backyard, wie ihn Rosedale jetzt ablehnt. Eine offene virtuelle Welt, in der Nutzende sich ebenso souverän bewegen können wie in der realen, hätte ein völlig anderes Erfolgspotenzial. Zudem sind wir abseits fortbestehender technischer Einschränkungen im Jahr (***************************************************************************************************************************) sehr viel weiter als im Jahr (*****************************************************************************************************************************) – auf der Höhe des Second-Life-Hypes. So dürfte in Rosedales Einschätzung ein ganzes Stück Bitterkeit mitschwingen. Er battle einfach zu früh dran.(***)
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By Admin

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